O.Lina by Olina Welge

Ein Löffel Fotografie. Sechs cl Feminismus. Und eine Prise Rebellion.

ABOUT ME

Taumle noch immer

Nach einem Weg, der doch irgendwo stringent war. In dem ein gelebtes Puzzleteil ins nächste passte, trotz gefühlter Umwege. 

Noch immer.

Und dennoch jetzt auf einem Weg, den viele eindeutig Umweg nennen. Ich auch. Gleichzeitiges Ankommen. Im geliebtem Umweg.

Gewachsen mit Gesang, Bildhauerei, Theater, Tanz, zu vollen Bücherregalen und Fotografie. 
Geprägt von Sozialwissenschaften aka Welt- und Selbststudien, Osteopathie aka Körperstudien bin ich hier.
Und kreiere. Und relativiere. 

Weil ich glaube, dass Kunst etwas ist, was mensch fühlt. 
Dass Kunst etwas ist, was mensch nicht versteht. Dass Kunst etwas ist, was mensch nicht primär studiert.
Dass Kunst etwas ist, was mensch nicht auf Knopfdruck macht. 
Sondern, weil Kunst etwas ist, was mensch fühlt.

Nur deshalb bin ich hier. 

Möchte für mich lernen, studieren, arbeiten. Möchte mit Menschen lernen, studieren, arbeiten. 
Auf welche Art und Weise auch immer. 

Es geht darum, mir selbst einen Ausdruck zu geben. Und Menschen einen Ausdruck zu leihen, die sich selbst nicht trauen. Die selbst nicht können. Oder die ganz einfach – so wie ich immer wieder – Angst haben ihren Ausdruck zu zeigen. Oder zu suchen. Oder zu finden. 

Es geht um SchaffensProzesse. Um ScheiterungsProzesse. 

Es geht um globale Konnektivität. Um externe Konnektivität. Um interne Konnektivität. Um innere Konnektivität. 

Ein Ausblick.
Und Hauptsache ich darf immer weiter blicken, suchen und finden.
Taumelnd.

Still tumbling

After a way, which was nevertheless somehow stringent. In which one piece fit into the next, despite perceived detours.

Still.

And now on a path that many clearly call a diversion. Me too. Somehow an arrival at the same time. In the beloved diversion.

Grown up with singing, sculpture, theater, dance, bookshelves and photography. Influenced by social sciences aka world- and self- studies, osteopathy aka body studies I am here.
And create. And relativise.

Because I believe that art is something that humans feel.
That art is something that humans don’t understand.
That art is something you don’t primarily study.
That art is something that you don’t do at the push of a button.
Because art is something you feel.

That’s the only reason I’m here.

I want to learn, study and work for myself. I want to learn, study and work with people.
In whatever way.

This is about giving myself an expression. And lending an expression to people who don’t trust themselves. Who can’t do it themselves. Or who are simply – like me again and again – afraid to show their expression. Or to search. Or to find it.

This is about processes full of creation. About processes full of failure.

This is about global connectivity. About external connectivity. About internal connectivity. About internal connectivity.

An outlook.
While the main thing is that I am always able to look, search and find.
Tumbling.

Wohnhaft in Köln arbeitet Olina Welge unter dem Namen O.Lina als freie Künstlerin mit den Medien Fotografie, Collage und Malerei.
Geprägt von ihren Studiengängen Sozialwissenschaften und Osteopathie beschäftigt sie sich vor allem mit den Themen Körper, Identität und Miteinander.
Ihr Anliegen ist dabei dokumentarisch beobachtend zu visualisieren, motiviert davon, sich selbst und anderen eine Stimme zu geben und mit einem liebevoll kritischen Blick die (Um)Welt wahrzunehmen.

Living in Cologne, Olina Welge works under the name O.Lina as a freelance artist with the media photography, collage and painting.
Influenced by her studies in social sciences and osteopathy, she is primarily working with the themes of body, identity and togetherness.
Her intention is to visualize in a documentary observational way, motivated by the desire to give herself and others a voice and to perceive the (surrounding) world with a lovingly critical eye.

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© 2022 O.Lina by Olina Welge

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